Domain:
Definition, Bedeutung, Was ist das?

Durch den Aufruf einer Domain über einen Browser wird der Inhalt einer Website dem Nutzer zugänglich gemacht. Dabei erfolgt über den Domainnamen eine Adressauflösung zum Server, auf dem die Domain mit den jeweiligen Informationen liegt. Weiterführende Informationen finden Sie unter den Punkten Domainverwaltung und Zoneneinträge.

Der Name einer Domain ist im Zusammenhang mit der jeweiligen Top-Level-Domain (TLD, z.B.: .de) bzw. einer generischen Top-Level Domain (gTLD, z.B.: .com) weltweit einzigartig. Durch diese Eindeutigkeit ist gewährleistet, dass unterschiedliche Inhalte nicht gleichzeitig unter dem gleichen Domainnamen mit der gleichen TLD bzw. gTLD existieren können.

Ein gleicher Domainname kann aber im Zusammenhang mit einer anderen TLD bzw. gTLD registriert werden. Ausgeschlossen davon sind jedoch rechtliche Einschränkungen im Bereich TLD/gTLD.

Second-Level-Domain:

Eine Domain besteht aus mindestens 2 Teilen. In diesem Fall steht am Anfang die sogenannte „Second-Level-Domain“, Umgangssprachlich Domain bzw. Domainname, gefolgt von der TLD bzw. gTLD.

Domain bestehend aus second-level-domain und top level domain, tld.

Third-Level-Domain:

Meistens bestehen Domains aus 3 Teilen. Der dritte Teil einer Domain wird als „Third-Level-Domain“ bezeichnet (Umgangssprachlich auch als Subdomain bezeichnet).

Domain besteht aus third-level-domain (Umgangssprachlich Subdomain), second-level-domain und top level domain, TLD.

Die Länge einer Second-Level-Domain darf maximal 63 Zeichen lang sein. Dies gilt ebenfalls für die Länge einer Third-Level-Domain. Die Subdomain „www“ steht übrigens für die Bezeichnung „World Wide Web“.

Domain Name System, DNS, Name Server für Domains

Bei der Eingabe einer Domain in den Browser kommt das Domain Name System, kurz DNS, zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Dienst welcher eine Namensauflösung zu einer Domain durchführt.

Ein Domain Name System besteht aus tausenden von Name Servern (NS). Die Name Server kennen die zu einer Domain zugehörige IP-Adresse. Beim Aufruf einer Domain im Browser wird also der Name einer Domain in eine IP Adresse umgewandelt. Dadurch muss ein User sich keine IP-Adressen zu verschiedenen Websites merken, was auch sicherlich komplizierter wäre als der Domainname.

Jede Domain wird in mindestens zwei Name Server eingetragen, einem primären Name Server und einem sekundären Name Server. Der primäre Name Server bearbeitet im Normalfall die Anfrage einer Namensauflösung. Für den Fall das der primäre NS mal nicht antwortet bzw. ausfällt, übernimmt der sekundäre Nameserver diese Aufgabe und erfüllt somit eine redundante Funktion. Diese Backup Funktion kann auf mehrere Name Server übertragen werden. In der Regel werden für eine Domain 2 bis 4 Name Server verwendet.